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Der Pac-Man-Erfinder: Toru Iwatani



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Toru Iwatani wurde am 25. Januar 1955 in Meguro bei Tokyo in Japan geboren. Mit 22 Jahren, ohne formale Ausbildung, fing er 1977 bei der japanischen Firma Namco an um Flippertische zu gestalten. Er betonte immer:

"Ich habe kein spezielles Interesse an Computern. Ich will Bilder schaffen und durch sie mit Menschen kommunizieren. Ich bin auch kein Programmierer, das machen meine Mitarbeiter."

Doch diese Aussage blieb unbestätigt den im Jahre 1980 sollte sich vieles ändern.


Bis 1980 wurden Videospielkonsolen und die dazugehörigen Spiele Bildnur mit schwarz/weiß Grafiken an die Fernsehgeräte angeschlossen. Hauptsächlich gab es Autorennen und Ballerspiele in denen man mit einem Raumschiff oder Panzer etliche angreifende UFO´s oder Monster erledigen musste. Spiele wie Space Invaders oder Asteroids waren für die Frauenwelt einfach unattraktiv und sie hatten kaum oder kein Interesse an dieser Art von Spielen. Das sollte sich jedoch Schlagartig ändern als dem jungen Toru beim Pizza essen ein Gedanke durch den Kopf schoss. Er schnitt sich ein Stück aus dem runden Teig und als er den restlichen Kreis betrachtete dachte er, das diese Pizza irgendwie aussieht wie ein Kopf mit weit offenem Mund der gerade etwas verschlingen wolle. Somit schuf Iwatani ein Spiel das auch für das weibliche Geschlecht interessant wurde.

"PacMan eroberte in nur wenigen Monaten die Spielkonsolen. Und wärendessen sich die Männer an den Pillen bereicherten, wurde der Ordnungssinn der Frauen geweckt. Die Pillen durften nicht einfach in den Gängen liegen. Auch das Vorurteil, das Kinder mit Videospielen zu Gewalt erzogen würden, wurde verworfen. Bei PacMan wurde nicht geschossen. Im besten Fall wurde man zum Geisterjäger."


BildNun war es vorbei mit seiner Einstellung. Er wollte ein Automatenspiel erschaffen. Seine ersten Gedanken waren:"Ich wollte etwas für Männer und Frauen erfinden, es musste für beide Geschlechter ein interessantes Spiel werden."

Sein erster Entwurf eines Videospiels sah so aus: Der Spieler sitzt in einem großen Berg Essen fest und muss sich seinen Weg herausfressen. Doch das war auch nicht das wahre:

"Aber dann erkannte ich, dass das Ziel des Spiels dabei unklar geblieben wäre. Also schuf ich ein Labyrinth und versteckte Essen darin."

Die erste Zeichnung der Spielfigur sah wie eine Grapefruit mit Augen und Beinen aus. Diese Form wurde auch so als Bemalung der Automaten verwendet.

Das Spielkonzept war einfach gehalten, sollte jedoch sehr viel Spaß bieten. Das Spiel ist schnell erklärt: Eine grapefruitartige Gestalt muss durch ein Labyrinth gesteuert werden um dort alle Pillen aufzufressen, die hier verstreut lagen. Doch gab es da auch noch vier Geister die dem "Nimmersatt" das Leben schwer machen wollten und vor diesen er immer auf der Hut sein sollte. Aber es gab da auch noch die Kraftpillen durch die auch das Spukquartett für kurze Zeit keine Gefahr mehr darstellte und diese ebenfalls verspeist werden konnten.

Die Figur brauchte nun auch einen Namen. Das war kein großes Problem. Man nannte ihn einfach Puck-Man. Puck leitete sich vom japanischen Wort Paku ab: dem Geräusch eines sich öffnenden und schließenden Mundes.

1981 wurde es von der Firma Midway in den USA veröffentlicht. Doch dort wurde der Held und somit auch das Spiel umbenannt, da in Spielhallen gerne mal etwas von dem P bei Puck abgekratzt wurde, das dadurch zu einem F mutierte. Somit nannten Midway und später auch Namco das Spiel Pac-Man. Spielerisch blieb es unverändert außer, das man die vier Geister Akabei, Pinky, Aosuke und Guzuta zu Blinky, Pinky, Inky und Clyde umtaufte.

Im Jahre 1982 veröffentlichte Milton Bradley eine Brettspielversion, in der bis zu vier Spieler gleichzeitig mit einem Plastik-Pac-Man kleine Murmeln fressen müssen. Natürlich boomte auch der weitere Merchandisingmarkt und es gab Plüschtiere, Zahnbürsten, Handtücher, Songs und Trickfilme. Sogar ein Natura Pac-Man wurde von ein paar amerikanischen Studenten erfunden: Pac-Manhattan 2004:"Dabei bewegen sich die Mitspieler in bunten Ponchos als Geister oder Pac-Man innerhalb eines Abschnitts der Stadt und erhalten über Funk Tipps von sogenannten "Controllern", die das Geschehen mit Laptops überwachen."

Im Jahre 1986 wurden die Rechte von Pac-Man, im Wiederspruch von Toru Iwatani, an die Firma Atari verkauft, die das Spiel mit Mrs.Pac-Man und weiteren Pac-Titeln fortsetzten. Diese veränderten auch das Aussehen von Pac-Man und somit sah er nun auf Bildern aus wie ein Mond mit Gesicht, Armen und Beinen.

Der Pac-Erfinder Iwatani erhielt einen Bonus von 3.500 Dollar, kündigte darauf bei Namco und habe bis heute kein Videospiel mehr angerührt, so sagt man.


Wie euch sicher schon beim lesen aufgefallen ist gibt es nur sehr wenige Informationen über den Puck-Man-Erfinder jedoch blieb seine Kreation bis heute ein großer Erfolg. Die größten Videospielhersteller wie Nintendo und SEGA erhielten etliche Pac-Man Titel und auch heute noch gibt es unzählige Freewarespiele. Später war er jedoch noch bei der Entwicklung von Namcos Ridge Racer und Time Crisis beteiligt.


Ein neues Pac Projekt für Nintendos Würfel:

BildPac-Man-Vater Toru Iwatani: "Ich rief Miyamoto an, um mit ihm noch über etwas zu sprechen. Es war das erste Mal überhaupt, dass ich ihn direkt angerufen habe." Als Miyamoto zum Telefon kam, sagte er: "Oh, es gibt etwas, dass ich Ihnen erklären wollte. Wir arbeiten gerade an einem Pac-Man-Spiel." Zuerst dachte Iwatani nicht, dass seine Idee noch relevant war. Seine erste Antwort war: "Warum wollen sie so etwas machen? Vor allem in diesen Tagen und dieser Zeit?"
Als andere hohe Mitarbeiter von Namco die Chance hatten, eine frühe Version des Spiels zu spielen, stimmten sie überein, dass Nintendo das Projekt fortsetzen soll. Somit gewann Miyamoto ihn für seine Vorstellung eines neuen Pac-Man.

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Geschrieben von Naglfar

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