Kirby´s Ghost Trap
| Daten | |||
| Name: | Kirby´s Ghost Trap | Konsole: | Super Nintendo |
| Hersteller: | HAL Laboratory Inc. / Nintendo | Sprache: | Englisch |
| Multiplayer: | 2 Spieler | Speicherfunktion: | --- |
| Release: | 1995 | Genre: | Puzzle |
Wie bei Spielen dieses Genres üblich, bietet das Spiel keine tiefsinnige Geschichte. Dennoch wird dem Spieler eine kleine, im Kirby-Universum angesiedelte Geschichte erzählt. Traumland ist angespannt: Die Lawinen-Meisterschaft hat begonnen. Der Pokal wird in der Nähe des Traumbrunnen festgehalten. Auf der Reise zum Traumbrunnen begegnet ihr anderen Traumländern (Personen), gegen die ihr das Lawinen-Spiele spielen müsst. Kirby wird nicht nur auf Freunde treffen, denn die Reise ist gespickt mit alten, bösen bekannten aus älteren Kirby-Teilen. Unter andem werdet ihr auf Lololo und Lalala, King Dedede, Kabu, Kracko und Metaknight treffen. Wer wird am Ende den Pokal holen?

Das Spiel ist ein Klon der Puyo Puyo-Reihe. Das Spielprinzip ist denkbar einfach - aber schwer zu meistern. Der Bildschirm ist in zwei geteilt, somit hat jeder Spieler seine eigenes, übersichtliches Spielfeld. Anders als beim Puzzle-König Tetris, fallen vom Himmel Jellis und keine Steine. Zwei Jellis hängen immer zusammen. In der Mitte des Bildschirms werden die nächsten vom Himmel fallenden Jellis angezeigt. Diese Jellis unterscheiden sich nur in der Farbe. Sobald vier Stück aneinander gereiht sind, egal ob vertikal oder horizontal, verschwindet die Reihe. Es gibt grüne, gelbe, blaue, violette, rote und schwarze Jellis. Die schwarzen stellen im Gegensatz zu den Anderen eine Besonderheit dar: sie lassen sich nur mit den angrenzenden, anders farbigen Jellis zum Platzen bringen. Hier ist auch schon der Reiz gefunden. Je mehr Jelli-Reihen ihr zum platzen bringt, umso mehr schwarze Jellis erscheinen auf den gegnenerischen Bildschirm. Was sich im Laufe einer Partie ändert, ist die Geschwindigkeit, mit der die Jellis gegen den Boden rasen.
Wie schon beschrieben, ist das Spielprinzip einfach und daher süchtig machend - aber schwer zu meistern. In den späteren Levels agieren eure Gegner sehr schnell; daher sind zahlreiche Trainungsstunden nötig, um auch den letzten Gegner zu schlagen und den Pokal zu erorbern.
Die Grafik ist leider abwechslungsarm und zwecksmäßig. Es gibt nur drei Settings! Wenigstens sind die Animation gelungen und, was ebenfalls als gelungen bezeichnet werden darf, sind die Zwischensequenzen, welche die Geschichte preisgeben. Wenn man überlegt, dass das Spiel im Jahre 1995 erschienen ist und bedenkt, dass zur selben Zeit ein Donkey Kong Country für erstaunte Gesichter gesorgt hat, ist man von der Grafik enttäuscht. Aber ist es wirklich die Grafik, die so ein Spiel ausmacht? Hat ein Tetris die Massen versetzt, weil die Animation berauschend waren? Nein! Die Grafik ist für das Spiel völlig ausreichend.

Mit dem Sound verhält es sich, wie mit der Grafik: abwechslungsarm. Während selbst der Game Boy-Klassiker Tetris vier Musikstücke bietet, vertröstet Kirby´s Ghost Trap den Spieler mit nur zwei Musikstücken! Das eine Musikstück ist während den Zwischensequenzen zu hören und das andere beim eigentlichen Spiel. Auch, wenn beide Musikstücke die Ohren glücklich machen, sind zwei Stück einfach zu wenig.
Mit Kirby´s Ghost Trap werden Jung und Alt ihren Spaß haben. Das Spiel lehnt sich nicht mit toller Grafik und mit tollem Sound aus dem Fenster, sondern verspricht ein einfaches, packendes Spielprinzip.

Wer den Puzzle-Spaß für Zwischendurch sucht, ist mit dem Spiel gut beraten. Alle anderen sollten sich am originalem Puyo Puyo versuchen.
Geschrieben von Benjamin
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