Ghostbusters
| Daten | |||
| Name: | Ghostbusters | Konsole: | Atari 2600 |
| Hersteller: | Activision | Sprache: | Englisch |
| Multiplayer: | --- | Speicherfunktion: | --- |
| Release: | 1985 | Genre: | Arcade |
In der Nachbarschaft, da ist was los, wen ruft ihr dann?
Richtig, die Geisterjäger sind nach dem erfolgreichem Kinohit auch auf Modul für diverse Videospielsysteme erschienen. Hier stell ich euch die Atari 2600 Version vor.
Ghostbusters überzeugt am Atari 2600 zwar nicht gerade mit guter und detailreicher Grafik wenn man es mit der C-64, NES und Amiga Version vergleicht, doch kann sich das leider etwas kurze und eintönige Gameplay durchaus sehen lassen. Das Spiel beginnt sofort in einem kleinen Menü das einen kleinen Laden darstellt. Hier sieht man sein Startkapital und hat eine kleine Auswahl von bestimmten Items die für die Geisterjagd wichtig sind.
-Staubsauger: Wird auf Ecto 1(das Auto) angebracht um Gespenster die gerade die Straßen unsicher machen einzusaugen und etwas Geld zu verdienen.
-Protonenpack: Die Standartwaffe für wahre Ghostbusters. Diese Waffe setzt einen gebündelten Energiestrahl frei um damit Gespenster festzuhalten. Jedoch ist hier Vorsicht geboten. Egon Spengler:"Niemals die Ströme kreuzen"
-Köder:Verhindert dass der Marschmellowman Gebäude zerstört und lässt sich davon weglocken.
-Falle:Das wohl wichtigste Item neben dem Protonenstrahler. Erst mit diesen Fallen lassen sich Gespenster für immer einfangen. Sollte man gleich mehrere nehmen.Da jedoch das Kapital anfangs nur begrenzt ist kann man nicht sofort alles kaufen. Man sollte sich das wichtigeste nehmen und dann erst mal Geld verdienen. Der Köder ist anfangs nicht so wichtig, den kann man ruhig ausser Acht lassen.
Und zwar jede Menge Ärger. Sobald man seine Geschäfte getätigt hat gehts auch schon los. Auf dem eher schlichten Stadtplan leuchten bestimmte Häuserblocks auf. Das bedeutet, hier befindet sich ein Gespenst und dieses gilt es schleunigst zu beseitigen. In der Zwischenzeit tauchen aber auch auf dem Plan selbst Gespenster auf die auf direktem Weg zu Zuul sind. Diese gilt es ebenfalls aufzuhalten, den wenn zuviele bei Zuul ankommen ist das Spiel vorbei. Diese schnappt man sich indem man das Ghostbusterlogo, das man auf der Karte navigiert auf eines der Gespenster steuert. So stoppen diese für kurze Zeit und solange sie sich nicht mehr bewegen sollte man schleunigst das blinkende Gebiet aufsuchen.
Ist man dort angekommen wird zur Vogelperspektive umgeschalten, wo man Ecto 1 sieht und die Straße entlang steuert. Hier flitzt man immer wieder an den selben Gespenstern vorbei wie sie auf dem Stadtplan zu sehen sind. Diese kann man nun anhand des am Fahrzeug installierten Staubsaugers einsaugen und somit etwas Geld verdienen. Aber nicht nur Geister sind auf den Straßen unterwegs sondern auch andere Verkehrsteilnehmer. Man muss schnell reagieren um keinem anderen Auto aufzufahren, denn dadurch verliert man Zeit und Geld. Auf der Straße stehen zudem immer wieder Benzinkanister rum. Diese braucht man um den Spritgehalt aufzufüllen da das Auto auch Benzin verbraucht. Ist der Sprit alle so hält das Fahrzeug selbständig an, die Geisterjäger steigen aus und schieben das Ecto 1 bis zur Tankstelle um wieder aufzutanken. Und so muss man wieder an der Ausgangsposition beginnen, hat Zeit verloren und die Geister machen sich wieder auf den Weg Richtung Zuul. Ausserdem kommt es vor das in der Zwischenzeit weitere Gebiete Geisteralarm geben.
Wenn man es bis zum Einsatzgebiet schaft kommt ein Szenario mit einem Gebäude im Hintergrund und hier sieht man einen Geist herum schweben. Diesen gilt es nun mit Hilfe der Protonenstrahler zu fassen und mit Hilfe der Falle einzufangen. Man steuert hier hintereinander einen von zwei Jäger. Der erste muss die Falle aufstellen und eine geeignete Postion auf der linken Seite des Bildschirms finden um den Geist mit dem Strahl festzuhalten. Hat man das erledigt, kommt der Zweite an die Reihe. Dieser unterstützt nun den Ersten mit seinem Strahl. Ist dies ebenfalls erfolgreich absolviert, so steuert man beide Spielfiguren gleichzeitig hin und her und kann den Strahl heben und senken um das Gespenst direkt über die Falle zu bringen und einzufangen. So geht das nun von Einsatz zu Einsatz weiter. Nur der letzte Kampf ist etwas anders, hier gilt es den Marshmellowman zu besiegen -Wie? - Das verrate ich nicht.
Die Grafik musste im Vergleich zur Amiga und andernen Versionen leider etwas stark zurückstecken und die Stadtkarte besteht nur aus grauen Balken und grünen Feldern.
Die Musik im Spiel ist ganz gut und man erwischt sich selbst beim mitpfeifen der "Ghostbusters" Titelmusik.
Steuerung ist sehr gut, es gibt daran wirklich nichts auszusetzen. Das Pad oder der Joystick reagieren ohne Verzögerung oder Ruckler. Überhaupt läuft das ganze Spiel sehr flüssig und es stört auch kein Flackerbildschirm wie es bei manch anderen Atari-Games vorkommt.

Zwar nicht gerade ein grandiose Filmumsetzung, aber was für ein Spiel zu einem Film ist das schon, vor allem bei der eingeschränkten Technik zur Zeit des Atari 2600. Trotzdem ist das Spiel sehr spaßig und vertreibt die Langeweile.

Die Hintergründe sind immer die selben und man hätte sich mehrere Geistertypen einfallen lassen können. es gibt immer nur Slimer bei den Häusern, dieses Lakengespenst auf den straßen und den Marschmellowman. Ausserdem ist es immer das selbe zu tun, ohne viel Abwechslung. Denoch macht mir das Spiel auch heute noch sehr viel Spaß und für zwischendurch echt zu empfehlen.
Geschrieben von Naglfar
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